13.2.1717 - 14.7.1790
300 let výročí narození G. E. Laudona
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G.-Laudon-Fuß-Tour

Lehrpfad auf den Spuren von General Laudon

Haltepunkte auf dem Lehrpfad:

  1. LAUDON-Haus
  2. Schloss Zierotin (ŽEROTÍNSKÝ ZÁMEK)
  3. Rathaus
  4. Haus Zum grünen Baum (Dům U Zeleného stromu)
  5. Alte Post (STARÁ POŠTA)
  6. Unteres Tor (DOLNÍ BRÁNA)
  7. Banner-Quelle in Šenov
  8. St.-Martinskirche in Šenov
  9. Schloss Kunewald (KUNÍN)

1. Laudon-Haus

Im Jahre 1790 versammelte sich in der Umgebung von Neu Titschein ein großes Heer, mit dessen Hilfe Marschall Laudon versuchen sollte, für Österreich das verlorene Schlesien zurückzuerobern. Während einer Militärinspektion der Befestigung Ende Juni erkrankte Laudon, musste nach Neu Titschein transportiert werden und sich niederlegen. Am 14. Juli verstarb er in Neu Titschein.

Im Jahre 1800 entstand in der Etage des Hauses der Musik- und Tanzsaal. Das Gebäude hat sich seit Beginn des 19. Jahrhunderts in ein Gasthaus verwandelt. Heute hat das Besucher- und Informationszentrum seinen Sitz in diesem Haus.

2. Schloss Zierotin (Žerotínský zámek)

Durch das Tor von der Straße des 28. Oktobers aus, die einst den Namen des Marschalls Laudon getragen hat, betritt man das Gelände des ehemaligen Theresianischen Schlosses. Das Schloss wurde zum Verwaltungszentrum der ganzen Neu-Tischein-Strahlenberger Herrschaft, zum Sitz der Beamten, Teile davon verwandelten sich allerdings auch in ein Militärlazarett, der Schlossgarten im unweiten Grünen Graben (Zelený příkop) in einen Militärfriedhof. Nach der Schlacht bei Austerlitz (Slavkov) residierte im Schloss die Direktion aller kaiserlichen Heereslazarette in Mähren. Heute dient das Schloss als Sitz des Museums des Neu-Titscheiner Raums.

3. Rathaus

Das Rathaus hat seinen Sitz seit dem Jahre 1593 in diesem Gebäude. Anfang des 19. Jahrhunderts wurde ebenfalls die militärische Hauptwache hierher übertragen, die sich bis dahin inmitten des Platzes befand. Die Militärgarnisonen hielten hier ihre Wache ab und vervollständigten so durch ihre Wachablösungen das Kolorit der kleinen Provinzstadt.

4. Das Haus Zum grünen Baum (Dům U zeleného stromu)

Eines der ältesten Gasthäuser in der Stadt wurde im Jahre 1721 von der Gemeinde zur Unterbringung von Soldaten gekauft. Im Jahre 1787 übernachtete hier der Kaiser Josef II. selbst, der gerade auf dem Weg zur russischen Zarin Katharina II. war, um mit ihr ein gemeinsames Vorgehen gegen die Türken zu vereinbaren. In diesem Krieg erleuchtete dann der Stern des Marschalls Laudon, als er im Jahre 1789 die Festung von Belgrad eroberte. Der Name des Gasthauses ´Zum grünen Baum` änderte sich später in ´Kaiser Josef II.` Im Jahre 1902 wurde sogar eine Bronzebüste des Kaisers auf dem Platz enthüllt.

5. Alte Post

Eines der bemerkenswertesten Häuser der Stadt wurde im Jahre 1563 im Stil der italienischen Renaissance errichtet. Seit dem Jahre 1787 funktionierte eine Erb-Post im Hause, es wurde von einer Reihe von Persönlichkeiten besucht, darunter der russische Zar Alexander I. und im Jahre 1800 Laudons Kampfgefährte aus den Türkenkriegen, der legendäre Marschall Suworow.

6. Unteres Tor (Dolní brána)

An dieser Stelle stand bis zum Jahre 1842 das untere Tor, ein drei Etagen hohes Bauwerk. Seine kleinen Türmchen wurden im Jahre 1643 von den Schweden abgerissen und zu den Zeiten von Marschall Laudon diente es nur noch als Wohngebäude. Im Turm ist unter anderem einer der ersten hiesigen Tuchfabrikanten Johann Nepomuk Preisenhammer geboren worden, der Bau wurde daher Preisenhammer-Turm genannt.

7. Banner-Quelle in Schönau (Bannerova studánka v Šenově)

Wir steigen bis zur Banner-Quelle auf, einer Quelle, deren heilendes Wasser der Tradition zu Folge auch Marschall Laudon in Neu-Titschein sehr gemundet haben soll. Sie ist nach einem weiteren legendären Heerführer benannt, dem schwedischen General Banner.

8. St.-Martinskirche in Schönau (Kostel svatého Martina v Šenově)

Sie stammt von der Wende des 13. und 14. Jahrhunderts und gehört zu den ältesten Kirchen im Neu-Titscheiner Raum. Ihre ursprüngliche gotische Gestalt konnten sich vor allem der vierstöckige prismatische Turm und die Sakristei erhalten. In der Krypta, die sich im mittleren Teil des Presbyteriums unter der Kirche befindet, ist der legendäre Schlossverwalter von Kunewald (Kunín) Leopold Bernard Dietrich begraben. Die bedeutendste Realisierung der gesamten Kirche ist ihre Freskenverzierung. Autor der Fresken ist der mährische Barockmaler Joseph Ignatz Sadler von Olmütz (Olomouc).

9. Schloss Kunewald (Kunín)

Das Schloss in Kunewald ist das einzige Schlossbauwerk vom Baumeister Johann Lucas von Hildebrandt auf unserem Territorium. Zur Zeit des Aufenthaltes von Marschall Laudon im Schloss hatte hier dessen berühmteste Besitzerin ihren Sitz, die Gräfin Walburga, die zwei Jahre nach Laudons Ableben eine der besten Schulen in ganz Österreich gründete und den künftigen Vater der Nation František Palacký heranzog. Das Schloss ist der Öffentlichkeit

 
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